Vergiss-mein-nicht! – Der TrauBe-Frühlingsempfang

Es war ein sehr besonderer Abend: Nicht nur, weil wir uns in dieser fröhlich-entspannten Runde wegen Corona so lange nicht gesehen haben, sondern auch, weil es ein Abschied war, der ans Herz ging: Nach 11 Jahren hat unsere großartige Ehrenamtskoordinatorin Johanna Koslowsky ihre Tätigkeit beendet. Mit Humor und Herzblut hat sie zunächst in großer Runde alle rund 50 Ehrenamtlichen persönlich vorgestellt, für ihre Arbeit gewürdigt und mit Vergiss-mein-nicht-Blumensamen beschenkt. Und dann war sie selbst an der Reihe: Johannas mitreissendes Engagement für die Ehrenamtlichen hat den TrauBe-Geist wesentlich bestimmt. Ihre Power, ihre Offenheit und ihr Geschick, alle miteinander zu verbinden, sind einzigartig. Dies haben Vorstand, pädagogische Leitung und besonders Ehrenamtlerin Verena Kauzleben in ihrer Ansprache auf emotionale Weise gewürdigt, die Ehrenamtlichen haben Johanna mit „standing ovations“ bedacht. Als Dank haben sie ihr ein selbstgestaltetes Buch überreicht, das die Gruppen gemeinsam oder auch einzelne Mitarbeitende kreativ und mit persönlichen Botschaften gestaltet haben. Zum Glück geht Johanna nicht ganz, sondern bleibt weiter TrauBe-Ehrenamtlerin. Ihre abgegebenen Aufgaben werden auf andere Schultern verteilt. Bei Plausch mit Sekt, Bier und hervorragenden Büffet-Köstlichkeiten ging der Abend zu Ende. Herzlichen Dank an alle, die den Empfang vorbereitet haben und an Johanna auch von dieser Seite: Lieben Dank für 11 Jahre Super-Einsatz!

Johanna Koslowsky mit den Ehrenamtlerinnen Verena Kauzleben (l.) und Andrea Link (r.)

 

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Spenderin mit Herz: Geburtstagslauf für TrauBe

Es war das erste Spendenprojekt überhaupt für die Bottroperin Anke Hamann, und gleich war es ein Riesenerfolg: 1.316 Euro sind zusammengekommen, die sie nun an TrauBe gespendet hat. Anlässlich ihres Geburtstags hatte die Hobbyläuferin per Instagram zu einem Laufevent eingeladen: 20 Teilnehmende, eine 15 Kilometer lange Strecke. Jeden erlaufenen Kilometer hat sie mit einem Euro honoriert und den Betrag um die Geldgeschenke, die sie von Freunden bekommen hat, aufgestockt. Zudem haben Arbeitskollegen & Nachbarn fleißig mitgespendet. Der Kontakt zu TrauBe war über familiäre Bande zu Ehrenamtlerin Silke Hildebrandt zustande gekommen. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, besonders natürlich an die Initiatorin Anke Hamann für dieses großartige Engagement anlässlich ihres Geburtstags & alles Gute im neuen Lebensjahr!

Spenderin Anke Hamann (Mitte) mit Andrea Moog und Petra Alefeld (li. und re) von TrauBe

 

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„Vermissen“ – Kindertrauer bei der WDR-Hörfunk-Maus

„Als Papa gestorben ist, waren wir sehr traurig und wollten erst gar nicht darüber sprechen. Wenn wir darüber gesprochen haben, habe ich immer ein bißchen geweint….“ Die achtjährige Luisa, ein „TrauBe-Kind“ seit 2018, erinnert sich in der WDR-Hörfunk-„Sendung mit der Maus“ zum Thema „Vermissen“ an die erste Zeit, nachdem ihr Papa gestorben war. Sie und ihr Bruder Julian (5 Jahre) kommen mit ihrer Mutter zur TrauBe-Kindergruppe. Vor vier Jahren haben die beiden ihren Vater verloren, als er bei einem Fahrradunfall verunglückt ist. Dank ihrer Freunde, die mit ihr spielen und dank der TrauBe-Kindergruppe kann Luisa inzwischen viel besser damit umgehen, dass ihr geliebter Papa nicht mehr da ist. Sie ist auf ihrem Trauerweg voran gekommen: Luisa rät Gleichaltrigen, offen auf trauernde Kinder zuzugehen und Kindern, die auch trauern, anderen am besten direkt zu erzählen, was passiert ist, das mache es leichter. TrauBe-Trauerbegleiterin Alexandra Jäger, die die Kindergruppe leitet, in der Luisa und Julian sind, erklärt anhand einer Wunde, die allmählich heilt, auf kindgerechte Art, was Trauer überhaupt ist. Es war ein schönes Erlebnis, „Die Maus zum Hören“ zu Gast zu haben bei TrauBe! Vielen Dank an Luisa und ihren Bruder Julian für ihren Mut, so offen im Radio zu erzählen! Ein ebenso bewegender wie informativer Beitrag, der abgerufen werden kann unter: Podcast 60 Min – Die Seite mit der Maus – WDR (wdrmaus.de) (ab ca. Min. 28 und Min. 40)

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Hörtipp: TrauBe zu Gast bei KiRaKa

Was soll ich einem anderen Kind bloß sagen, wenn seine Mama gestorben ist? Gibt es auch Hilfe, wenn ich um mein geliebtes Haustier trauere? Kinder haben viele Fragen, wenn es um die Themen Tod & Trauer geht. Im WDR-Kinderradiokanal KiRaKa war kürzlich unsere TrauBe-Ehrenamtlerin & Trauerbegleiterin Verena Kauzleben zu Gast. Sie hat darüber erzählt, welche vielfältigen Gefühle bei Trauer auftreten können, wie die Kindergruppen bei TrauBe ablaufen und hat die Fragen von Kindern beantwortet. Sehr hörenswert! Hier der Link zu der KiRaKa-Sendung:

https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/wir/zu-besuch-im-studio/Verena-Kauzleben-100.html

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Kriminalwache Köln-Kalk zu Besuch bei TrauBe

Eine originelle Kooperation hat es kürzlich zwischen der Kriminalwache Köln-Kalk und TrauBe gegeben, und das kam so: Als Anerkennung ihres Arbeitgebers für Spät- und Nachtdienste an Heiligabend hatten die Beamten 22 Einkaufsgutscheine im Wert von 176 Euro für den dm-Drogeriemarkt erhalten. Statt sie in die eigene Tasche zu stecken, haben sie sie dankenswerterweise an TrauBe gespendet. Im Gegenzug haben sie einige Exemplare des Grace-Buches und TrauBe-Flyer erhalten. So profitieren beide Seiten: TrauBe kann das Geld für Teelichter, Teebeutel, Taschentücher, Kaffeefilter, Kekse und Klopapier sehr gut gebrauchen, und für die Polizeistation sind Büchlein & Broschüren von großem Nutzen. Denn Kerstin Nolte und Torsten Wiegand von der Wache Köln-Kalk erzählten bei ihrem Besuch, wie oft sie und ihre KollegInnen zu ungeklärten Todesfällen gerufen werden. Immer wieder sind auch Familien mit kleinen Kindern involviert. Zu wissen, dass es für trauernde Kinder und Jugendliche eine Anlaufstelle in Köln gibt, ist für die Kriminalbeamten von hohem Wert. Danke nach Köln-Kalk für diese tolle Initiative!

Kerstin Nolte & Torsten Wiegand/Kriminalwache Köln-Kalk (li. u. re.) mit Manuel Schweichler/TrauBe

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