In einer unserer Kindertrauergruppen haben die Kinder ihren eigenen „Fußabdruck des Erinnerns“ gestaltet – als Symbol für die Spuren, die ein geliebter Mensch in ihrem Leben hinterlassen hat. 🦶💛
Dafür wurde der eigene Fußumriss auf Papier übertragen, ausgeschnitten und anschließend liebevoll gefüllt: mit Erinnerungen, Gedanken und kleinen Dingen, die im Alltag weiter verbinden.
• Was habe ich von der verstorbenen Person vielleicht geerbt?
• Welche Gegenstände, Bilder oder Nachrichten erinnern mich zuhause an sie?
• Welche Gerüche, Gerichte oder besonderen Momente bleiben mir im Herzen?

So sind viele persönliche Erinnerungsstücke entstanden – jedes einzelne einzigartig und voller Bedeutung.

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„Eines Morgens aber verstand ich: Papa ist noch da! Er ist in der Wärme meines Katers, wenn er sich an mich kuschelt. In seinen Schuhen, die ich tragen werde, wenn ich groß genug bin. Er ist in dem Wind, der mein Haar zerzaust wie seine Hand. In der Sonne, die auf meiner Haut prickelt wie sein Kinn, wenn er mir einen Kuss gegeben hat.“

Welch ein tolles Buch – berührend, traurig, ehrlich und gleichzeitig auf eine ganz eigene Weise tröstlich. Mit wunderschönen Bildern und einfachen Worten aus der Perspektive eines kleinen Kindes erzählt es von Verlust, diesem Gefühl von Leere – und davon, wie sich daraus langsam etwas Neues formen kann. Etwas, das weh tut und trotzdem wärmt. 💚

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In einer unserer Kindergruppen ist eine besondere Flaschenpost entstanden.
Gefüllt mit kleinen Fundstücken vom Strand – und mit Gedanken, Worten und Briefen an einen Menschen, der fehlt.

Diese Flaschenpost reist jedoch nicht aufs Meer hinaus.
Sie bleibt in der Nähe: auf dem Balkon, im Garten oder an einem persönlichen Ort im Kinderzimmer.

Ein kleiner Ort für Erinnerungen, die bleiben dürfen. 🐚✉️🤍

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🎬 Filmtipp: „Sechswochenamt“ – ab 18. Juni im Kino

Wie trauert man, wenn plötzlich nichts mehr ist wie zuvor?

Nach dem Tod ihrer Mutter gerät das Leben der 25-jährigen Lore aus den Fugen. Während sie die Wohnung ihrer Mutter auflöst, Erinnerungen sortiert und Abschied nehmen muss, verändert die Corona-Pandemie zugleich die Welt um sie herum. Verlust, Isolation und die Frage, wie es weitergehen kann, treffen aufeinander.

Regisseurin Jacqueline Jansen erzählt in „Sechswochenamt“ mit großer Ehrlichkeit von Trauer, Familie und den Erwartungen, die Menschen an Abschied und Trauerbewältigung stellen. Dabei stellt der Film eine Frage, auf die es wohl keine allgemeingültige Antwort gibt:
„Wie trauert man richtig?“

Ein berührender Film über das Vermissen, das Erinnern und die Suche nach einem eigenen Weg durch die Zeit danach.

🎥 Ab 18. Juni bundesweit im Kino.

Weitere Informationen zum Film findet ihr bei @sechswochenamt.film 

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@sechswochenamt.film 
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Ihr Lieben, wir haben einen neuen Buch-Tipp für Euch 📒🤗

Trauer hört nicht einfach irgendwann auf. Sie verändert sich, kommt in Wellen, wird mal leiser, mal wieder ganz laut – und gehört irgendwie mit zum Leben dazu.
Das Buch „Umzug in den Himmel“ von @leonieyoung, das im @grauverlag erschienen ist, nimmt genau das in den Blick. Es verbindet persönliche Erfahrungen mit Impulsen aus der Trauerbegleitung, Psychologie und Bestattungskultur – und schafft damit einen sehr offenen, ehrlichen Zugang zum Thema.
Es geht nicht darum, Trauer „wegzumachen“ oder zu erklären. Vielmehr bekommt sie Raum: in all ihren Facetten. Schmerz, Erinnerungen, Liebe, vielleicht auch kleine Hoffnungsmomente – alles darf nebeneinander stehen.
Besonders schön ist, dass das Buch immer wieder sanfte Anregungen gibt und gleichzeitig das Gefühl vermittelt: Jede Trauer ist anders. Es gibt kein richtig oder falsch, keinen festen Weg, keinen Zeitplan. 

Seid ihr genauso begeistert, wie wir?

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Herzlich Willkommen bei TrauBe

Unser Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine Bezugsperson durch Tod verloren haben, in ihrer Trauer zu helfen. Wir bieten in unseren Gruppen einen geschützten Raum, wo alle Gefühle ausgelebt werden dürfen. Hier erleben trauernde junge Menschen, dass sie nicht alleine sind. Es tut gut, auf andere zu treffen, die sich gerade in einer ähnlichen Situation befinden. Allein das kann ein großer Trost sein. Die besondere Atmosphäre in den Gruppen und der behutsame Umgang miteinander helfen den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ihren individuellen Weg der Trauer zu finden. Fachlich geschulte Trauerbegleiter:innen stehen ihnen dabei vertrauensvoll zur Seite.

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Wir danken Dr. Eckhart von Hirschhausen und seinem Team für das Video aus Anlass des 11. TrauBe Geburtstages.