
Am 20. Juli 2026 fand der 1. Kita-Kongress in Brühl statt. Über 20 Workshops und zwei Impulsvorträge standen für die Teilnehmenden zu verschiedenen Themen rund um den Kita-Alltag zur Auswahl. Darunter wurden u.a. neben Werkstattpädagogik und Medienbildung auch herausfordernde Themen wie ADHS, Autismus, Inklusion und Trauerbegleitung angeboten.
Die ehrenamtliche Trauerbegleiterin Anja Hoitz von TrauBe Köln e.V. lud zum Workshop „Trauerbegleitung: Umgang mit Tod und Trauer in Kitas“ ein. 17 Teilnehmer*innen hatten sich angemeldet, um mehr über die Gefühle und den Umgang mit trauernden Kindern zu erfahren. Die Teilnehmenden waren sehr interessiert am Thema und schilderten auch eigene Erfahrungen über den Umgang mit dem Tod.
Anja Hoitz stellte im Workshop das Verstehen und die Vielfältigkeit von Trauerreaktionen in den Vordergrund – immer mit besonderem Bezug zu Kita-Kindern. Dazu gehörten u.a. die Auslöser von Trauer, die verschiedenen Emotionen, die körperlichen und sozialen Reaktionen von Trauernden und die sogenannte „Pfützentrauer“ bei Kindern. So werden die schnell wechselnden Gefühle bei Kindern bezeichnet. Sie sind in einem Moment sehr traurig und im anderen Moment möchten sie spielen oder etwas zu essen haben. Sie springen in die Trauerpfütze hinein und wieder hinaus. Das verwundert Erwachsene oft, die anders trauern und deren Gefühle länger anhalten.
Unter den Teilnehmenden des TrauBe-Workshops gab es sehr intensive Diskussionen und viele Fragen zu Einzelthemen. Der Workshop ging schnell vorüber und alle hätten gerne noch mehr Zeit zum Austausch gehabt. Anja Hoitz stellte daher allen Teilnehmenden im Anschluss eine Dokumentation der Veranstaltung mit weiteren Tipps zu Ansprechpartnern sowie Literaturempfehlungen zur Verfügung.
Es hat uns sehr gefreut, beim 1. Brühler Kita-Kongress einen Workshop gestalten zu dürfen. Dabei ging es uns vor allem darum, das Verständnis für trauernde Kinder im Kita-Alltag zu stärken und den Teilnehmer*innen konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis mitzugeben.










