Spende vom PhysioTeam Alex & Lena

von li. nach re.: Cornelia Frings (TrauBe), Lena Schlender & Alex Schultes (PhysioTeam)

Seit einigen Jahren sammelt Das PhysioTeam Alex & Lena in der Vorweihnachtszeit Spenden für gemeinnützige Organisationen. Im letzten Jahr gingen die Spenden je zur Hälfte an Zartbitter und TrauBe. Da wir nun schon zum vierten Mal in den Genuss einer Spende kamen, war es höchste Zeit für eine symbolische Scheckübergabe. Die TrauBe Vorständin Cornelia Frings nahm diese Aufgabe sehr gerne wahr und hat den Spendenscheck am 7. März in der Praxis des PhysioTeams in Empfang genommen.

Mit ihrer Spende unterstützen Alex & Lena trauernde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die einen geliebten Menschen verloren haben und setzen ein starkes Zeichen von Solidarität und gesellschaftlichem Engagement. Gerade in einer Zeit, in der viele Herausforderungen bewältigt werden müssen, ist es nicht selbstverständlich, an andere zu denken. Umso mehr schätzen wir die Initiative von Alex & Lena zur Spendensammlung in ihrer Praxis  – es zeigt, wie viel Verantwortung und Mitgefühl in unserer Gesellschaft im Einzelnen gelebt wird. Wir danken Alex & Lena von Herzen.

Mutig sein öffnet dir neue Türen – Jugendliche besuchen TrauBe

Die Erzbischöfliche Papst-Johannes XXIII.-Gesamtschule aus Pulheim veranstaltet regelmäßig Tage religiöser Orientierung, auch zu den Themen Tod und Auferstehung. Im Rahmen dieser Tage besuchten 30 Jugendliche der 9. Klasse am 2. März 2026 TrauBe Köln e.V.  Sie wollten die Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kennen lernen.

Empfangen wurden die Schüler:innen und zwei Lehrkräfte von den beiden erfahrenen Trauerbegleiterinnen Ute Korf und Marie Bornheim.

Nach einer gemeinsamen Begrüßungsrunde wurde die Gruppe aufgeteilt in je 15 Jugendliche und eine Begleitperson in die Räumlichkeiten TrauBe Kids (Kinder- und Jugendtrauergruppen) und TrauBe Loft (Trauergruppen für junge Erwachsene). Dort wurde die Arbeit von TrauBe konkret vorgestellt und viele Fragen wurden beantwortet. Nach einer Pause wechselten die Gruppen die Räume, sodass alle Räume besichtigt werden konnten.

Besonders war für uns, dass die Lehrkräfte die Jugendlichen in eine Mädchen- und eine Jungengruppe aufgeteilt hatten, jeweils von einer weiblichen und einer männlichen Lehrkraft begleitet. Das ergab eine besondere Gesprächsatmosphäre.

Dabei wurde die Jungengruppe von einem Lehrer begleitet, der selbst vor Jahren von einem Trauerfall betroffen war.  Ein Schüler war mit 8 Jahren in einer Kinder-Trauergruppe und konnte so einiges aus seiner Sicht als Kind erzählen.

Die Jugendlichen hörten sehr konzentriert zu und interessierten sich sowohl für organisatorische Dinge wie Gruppenangebote, Finanzierung als auch wie viele Personen ehrenamtlich für TrauBe arbeiten und ab wann man Trauerbegleiter:in werden kann.

Darüber hinaus wurden auch persönliche Fragen gestellt. Wie sind wir zu TrauBe gekommen? Wie halten wir die traurigen Schicksale aus? Was können wir tun bei einem Suizidverdacht eines Teilnehmenden? Wie gehen wir mit der spirituellen Frage der Jenseitsvorstellungen um?

Hierzu passte der TrauBe-Film „Facetten des Lebens“, ein Gemeinschaftsprojekt von trauernden jungen Erwachsenen. Der Kurzfilm beinhaltet die verschiedenen Aspekte von Trauer: Gefühle, Erinnerungen, wer und was tut mir gut. Er versteht sich auch als Impuls, eigene Geschichten und Gedanken zu formulieren und zeigt, wie vielschichtig Trauer ist.

In der jeweiligen Abschiedsrunde zeigten sich die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte sehr beeindruckt von unserer Arbeit und haben sich herzlich mit einer schönen Postkarte bedankt.

Sie äußerten u.a. die Erkenntnisse, dass der Tod doch näher ist als gedacht und, dass Trauernde nicht allein gelassen werden sollten. Ebenso, dass schon eine Frage nach ihrem Befinden und welche Hilfe sie vielleicht gerade brauchen, hilfreich sein kann. Außerdem möchten sie ihren nahestehenden Menschen öfter sagen, dass sie sie liebhaben.

Das von 15 – und 16 – jährigen Jugendlichen zu hören, hat wiederum Ute und Marie tief beeindruckt. Sie freuen sich jedes Mal über den intensiven Austausch mit Jugendlichen.

Seminar zu Tod und Trauer in der Schule

Die Lernwerkstatt der Uni Köln bietet für Lehramtsstudent:innen regelmäßig Seminare an zum Thema „Tod und Trauer in der Schule“. Die beiden erfahrenen Trauerbegleiterinnen Ute Korf und Marie Bornheim, die ehrenamtlich für TrauBe tätig sind, führen diese Seminare schon seit einigen Jahren durch.

Dieses Mal hatten sich 20 Student:innen aus allen Schulstufen und Fachrichtungen angemeldet, um mehr zum Thema Trauer und Umgang mit trauernden Schülerinnen und Schülern zu erfahren. Das beigefügte Foto bildet ab, mit welchen Fragestellungen und Erwartungen die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer in das Seminar gekommen sind. Alle gewünschten Themen wurden besprochen und die Teilnehmenden erhielten mehr Sicherheit im Umgang mit den sensiblen und oft auch tabuisierten Themen Tod und Trauer.

Die beiden Referentinnen führten behutsam in das Thema ein und stellten unter anderem unseren Notfallkoffer vor, der verschiedene Materialien enthält, die man bei Trauerfällen in der Schulgemeinschaft und den Klassen einsetzen kann. Es sind beispielsweise Fragekarten enthalten, mit denen Schüler:innen einen leichteren Zugang zu ihren Gefühlen finden können. Es gibt neben Materialien zur Gestaltung einer Gruppenmitte auch Fachliteratur und Unterrichtsmaterialien, die sich in Schulen bewährt haben. Anleitungen mit kreativen Ideen zur direkten Umsetzung runden den Kofferinhalt ab.

Ute Korf und Marie Bornheim ist es wichtig, immer unseren Verein TrauBe Köln e.V. vorzustellen. Wir sind als Spezialberatungsstelle oftmals die erste Anlaufstelle sowohl für trauernde Familien als auch für pädagogische und soziale Einrichtungen.

Uns stimmt es optimistisch, mit wie viel Engagement und Offenheit die Lehramtstudent:innen neue Wege im Schulsystem gehen und es für trauernde Kinder in der Schule leichter machen möchten. Dazu gehört auch der Wunsch, mit Schüler:innen bereits im Vorfeld über trauernde Situationen zu sprechen und sie gut darauf vorzubereiten.

Karnevalssitzung KG Schlepp Schlepp Hurra e.V. – ein jecker Abend mit Herz

Auch in diesem Jahr wurde im Februar wieder bunt, laut und fröhlich gefeiert. Die fünfte Jahreszeit zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Für uns gehört es traditionell dazu, in dieser Zeit Teil eines ganz besonderen Abends zu sein: der traditionellen Montagssitzung der KG Schlepp Schlepp Hurra e.V.

Die Karnevalssitzung der Kölner Roadies, Techniker und Fahrer ist längst eine feste Größe im kölschen Karneval. Mit viel Herzblut, Engagement und Organisationstalent stellte die KG wieder ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm auf die Beine. Tolle Künstler*innen, mitreißende Musik, humorvolle Beiträge und eine ausgelassene, zugleich herzliche Stimmung machten den Abend zu einem echten Highlight im Sitzungskalender.

Neben all der guten Laune stand auch in diesem Jahr der gute Zweck im Mittelpunkt. Es wurden Spenden gesammelt für Himmel & ÄÄd, für TrauBe sowie für das Sozialwerk der Polizei. Dieses soziale Engagement ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Veranstaltung und zeigt, wie eng Karneval und Solidarität in Köln miteinander verbunden sind.

Von Herzen danken wir der KG Schlepp Schlepp Hurra und allen Mitwirkenden für die Einladung, die wunderbare Atmosphäre, die großartige Organisation und die Spende. Es war ein rundum gelungener, jecker Abend voller Gemeinschaft, Lebensfreude und sozialem Engagement.

TrauBe Neujahrsempfang 2026

Unser diesjähriger Neujahrsempfang am 19. Januar im Gemeindesaal der Christuskirche stand ganz im Zeichen von Austausch und Wiedersehen.

Eine schöne Gelegenheit für den ehrenamtlichen Vorstand und das dreiköpfige hauptamtliche Team allen anwesenden Ehrenamtlichen persönlich für ihr außergewöhnliches Engagement zu danken. Als kleine Anerkennung erhielt in diesem Jahr jeder eine Salz-Gewürzmühle von Violas. Diese wurden mit einem Dankeschön-Etikett von TrauBe verschönert.

Gutes Essen und Trinken dürfen bei so einer Veranstaltung nicht fehlen. Es gab wieder ein wunderbares Fingerfood-Buffet von der Genussfabrik. Bis spät in den Abend wurde sich ausgetauscht, zum Teil neu kennengelernt und viel gelacht. Auch spontane Ideen für neue Projekte sind entstanden. Das teamübergreifende Miteinander wurde von allen sehr geschätzt.

In diesem Jahr wird TrauBe 15 Jahre und es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich der Verein entwickelt hat. Das wäre ohne das großzügige Engagement von unseren ehrenamtlich Mitarbeitenden nicht möglich. Viele Personen sind schon seit Jahren für TrauBe tätig und wurden an diesem Abend ganz besonders gewürdigt. Jedes Jahr kommen neue Trauerbegleiter:innen hinzu, die wir gerne in unserer Mitte willkommen heißen.