Unser TrauBe Loft wird immer gemütlicher – Verschönerungsaktion von Fründe e.V.

Mit einer tatkräftigen Spendenaktion hat der Kölner Verein Fründe e.V. unser TrauBe Loft und die TrauBe Räume der Kinder- und Jugendgruppen verschönert. Es wurden Schränke, eine Garderobe und verschiedene Dekoelemente in diversen Läden des Vertrauens eingekauft und gemeinsam bei TrauBe aufgebaut und angebracht. Dadurch wurde den Räumen noch der letzte Schliff verpasst. Die Aktion war geprägt von ganz viel Elan mit Herz und Geschick beim Aufbau.

Wir danken den fleißigen Helfer*innen für diese tolle Spendenaktion und erfreuen uns täglich an den neuen Elementen.

Einrichtung unseres TrauBe Lofts – Großer Dank an den Förderverein der Sparkasse KölnBonn

Wir haben unsere Räumlichkeiten bei TrauBe vergrößert und wurden dabei besonders großzügig unterstützt. Der Förderverein der Sparkasse KölnBonn „Hier mit Herz“ hat uns die komplette Ausstattung für die neuen TrauBe‑Räume, das sogenannte „TrauBe Loft“, gespendet. Dadurch konnten die Räume vollständig neu eingerichtet und so gestaltet werden, dass sie optimal zu unseren Bedürfnissen passen.

Im TrauBe Loft finden vorrangig die Trauergruppen für junge Erwachsene statt. Für uns alle ist das ein großer Gewinn. Der Gruppenraum verfügt über eine voll ausgestattete Küche und viel Platz für zusammenklappbare Tische und jede Menge Stapelstühle. So kann der große Raum vielfältig genutzt werden. Auch der separate Beratungsraum wurde neu eingerichtet. Mit bequemen Sesseln und einer ruhigen Atmosphäre ist ein Ort entstanden, an dem vertrauliche Gespräche im geschützten Rahmen stattfinden können. Die Rückmeldungen der bisherigen Gruppen sind durchweg positiv und alle fühlen sich sehr wohl bei TrauBe.

Wir bedanken uns herzlich beim Förderverein „Hier mit Herz“ der Sparkasse KölnBonn für diese wertvolle Spende und die damit verbundene Möglichkeit, unsere Angebote zu erweitern. Wir haben uns zudem sehr über den Besuch des Geschäftsführers des Fördervereins, Gero Wiesenhöfer, in den Osterferien gefreut. An diesem Tag konnten wir persönlich die neuen Räumlichkeiten zeigen und unseren herzlichen Dank ausdrücken.

Spende vom PhysioTeam Alex & Lena

von li. nach re.: Cornelia Frings (TrauBe), Lena Schlender & Alex Schultes (PhysioTeam)

Seit einigen Jahren sammelt Das PhysioTeam Alex & Lena in der Vorweihnachtszeit Spenden für gemeinnützige Organisationen. Im letzten Jahr gingen die Spenden je zur Hälfte an Zartbitter und TrauBe. Da wir nun schon zum vierten Mal in den Genuss einer Spende kamen, war es höchste Zeit für eine symbolische Scheckübergabe. Die TrauBe Vorständin Cornelia Frings nahm diese Aufgabe sehr gerne wahr und hat den Spendenscheck am 7. März in der Praxis des PhysioTeams in Empfang genommen.

Mit ihrer Spende unterstützen Alex & Lena trauernde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die einen geliebten Menschen verloren haben und setzen ein starkes Zeichen von Solidarität und gesellschaftlichem Engagement. Gerade in einer Zeit, in der viele Herausforderungen bewältigt werden müssen, ist es nicht selbstverständlich, an andere zu denken. Umso mehr schätzen wir die Initiative von Alex & Lena zur Spendensammlung in ihrer Praxis  – es zeigt, wie viel Verantwortung und Mitgefühl in unserer Gesellschaft im Einzelnen gelebt wird. Wir danken Alex & Lena von Herzen.

Mutig sein öffnet dir neue Türen – Jugendliche besuchen TrauBe

Die Erzbischöfliche Papst-Johannes XXIII.-Gesamtschule aus Pulheim veranstaltet regelmäßig Tage religiöser Orientierung, auch zu den Themen Tod und Auferstehung. Im Rahmen dieser Tage besuchten 30 Jugendliche der 9. Klasse am 2. März 2026 TrauBe Köln e.V.  Sie wollten die Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kennen lernen.

Empfangen wurden die Schüler:innen und zwei Lehrkräfte von den beiden erfahrenen Trauerbegleiterinnen Ute Korf und Marie Bornheim.

Nach einer gemeinsamen Begrüßungsrunde wurde die Gruppe aufgeteilt in je 15 Jugendliche und eine Begleitperson in die Räumlichkeiten TrauBe Kids (Kinder- und Jugendtrauergruppen) und TrauBe Loft (Trauergruppen für junge Erwachsene). Dort wurde die Arbeit von TrauBe konkret vorgestellt und viele Fragen wurden beantwortet. Nach einer Pause wechselten die Gruppen die Räume, sodass alle Räume besichtigt werden konnten.

Besonders war für uns, dass die Lehrkräfte die Jugendlichen in eine Mädchen- und eine Jungengruppe aufgeteilt hatten, jeweils von einer weiblichen und einer männlichen Lehrkraft begleitet. Das ergab eine besondere Gesprächsatmosphäre.

Dabei wurde die Jungengruppe von einem Lehrer begleitet, der selbst vor Jahren von einem Trauerfall betroffen war.  Ein Schüler war mit 8 Jahren in einer Kinder-Trauergruppe und konnte so einiges aus seiner Sicht als Kind erzählen.

Die Jugendlichen hörten sehr konzentriert zu und interessierten sich sowohl für organisatorische Dinge wie Gruppenangebote, Finanzierung als auch wie viele Personen ehrenamtlich für TrauBe arbeiten und ab wann man Trauerbegleiter:in werden kann.

Darüber hinaus wurden auch persönliche Fragen gestellt. Wie sind wir zu TrauBe gekommen? Wie halten wir die traurigen Schicksale aus? Was können wir tun bei einem Suizidverdacht eines Teilnehmenden? Wie gehen wir mit der spirituellen Frage der Jenseitsvorstellungen um?

Hierzu passte der TrauBe-Film „Facetten des Lebens“, ein Gemeinschaftsprojekt von trauernden jungen Erwachsenen. Der Kurzfilm beinhaltet die verschiedenen Aspekte von Trauer: Gefühle, Erinnerungen, wer und was tut mir gut. Er versteht sich auch als Impuls, eigene Geschichten und Gedanken zu formulieren und zeigt, wie vielschichtig Trauer ist.

In der jeweiligen Abschiedsrunde zeigten sich die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte sehr beeindruckt von unserer Arbeit und haben sich herzlich mit einer schönen Postkarte bedankt.

Sie äußerten u.a. die Erkenntnisse, dass der Tod doch näher ist als gedacht und, dass Trauernde nicht allein gelassen werden sollten. Ebenso, dass schon eine Frage nach ihrem Befinden und welche Hilfe sie vielleicht gerade brauchen, hilfreich sein kann. Außerdem möchten sie ihren nahestehenden Menschen öfter sagen, dass sie sie liebhaben.

Das von 15 – und 16 – jährigen Jugendlichen zu hören, hat wiederum Ute und Marie tief beeindruckt. Sie freuen sich jedes Mal über den intensiven Austausch mit Jugendlichen.

Seminar zu Tod und Trauer in der Schule

Die Lernwerkstatt der Uni Köln bietet für Lehramtsstudent:innen regelmäßig Seminare an zum Thema „Tod und Trauer in der Schule“. Die beiden erfahrenen Trauerbegleiterinnen Ute Korf und Marie Bornheim, die ehrenamtlich für TrauBe tätig sind, führen diese Seminare schon seit einigen Jahren durch.

Dieses Mal hatten sich 20 Student:innen aus allen Schulstufen und Fachrichtungen angemeldet, um mehr zum Thema Trauer und Umgang mit trauernden Schülerinnen und Schülern zu erfahren. Das beigefügte Foto bildet ab, mit welchen Fragestellungen und Erwartungen die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer in das Seminar gekommen sind. Alle gewünschten Themen wurden besprochen und die Teilnehmenden erhielten mehr Sicherheit im Umgang mit den sensiblen und oft auch tabuisierten Themen Tod und Trauer.

Die beiden Referentinnen führten behutsam in das Thema ein und stellten unter anderem unseren Notfallkoffer vor, der verschiedene Materialien enthält, die man bei Trauerfällen in der Schulgemeinschaft und den Klassen einsetzen kann. Es sind beispielsweise Fragekarten enthalten, mit denen Schüler:innen einen leichteren Zugang zu ihren Gefühlen finden können. Es gibt neben Materialien zur Gestaltung einer Gruppenmitte auch Fachliteratur und Unterrichtsmaterialien, die sich in Schulen bewährt haben. Anleitungen mit kreativen Ideen zur direkten Umsetzung runden den Kofferinhalt ab.

Ute Korf und Marie Bornheim ist es wichtig, immer unseren Verein TrauBe Köln e.V. vorzustellen. Wir sind als Spezialberatungsstelle oftmals die erste Anlaufstelle sowohl für trauernde Familien als auch für pädagogische und soziale Einrichtungen.

Uns stimmt es optimistisch, mit wie viel Engagement und Offenheit die Lehramtstudent:innen neue Wege im Schulsystem gehen und es für trauernde Kinder in der Schule leichter machen möchten. Dazu gehört auch der Wunsch, mit Schüler:innen bereits im Vorfeld über trauernde Situationen zu sprechen und sie gut darauf vorzubereiten.