Mitarbeitende

Unsere Pioniere erzählen …

Unsere Pioniere erzählen …

An dieser Stelle kommen Ehrenamtliche zu Wort, die TrauBe mit aufgebaut haben und bis heute in den Trauergruppen tätig sind.

Fragen an …
Hildegard Meier
Leiterin Angehörigengruppe, Leiterin Kindergruppe

 

Gibt es ein „schönstes Erlebnis“ für dich?

„So viele schöne Erlebnisse…aber eines der schönsten…tatsächlich ein Erstgespräch aus jüngerer Zeit. Der Anfang – ein komplett ruhiger, eher skeptischer Junge, der verschüchtert und nichtredend auf dem Sofa hockt. Das Ende – ein Junge, der nicht aus den TrauBe-Räumen wegzukriegen ist und der im Türrahmen stehend fragt „Kann ich morgen wiederkommen?“ Das macht glücklich.“

Ist es manchmal schwer, die Trauer der Kinder auszuhalten?

„Ich finde es weniger schwer, die Trauer der Kinder auszuhalten als Erwachsene, die sie oft nicht wahrnehmen, weil sie nur die Wasseroberfläche betrachten und dem Tsunami und den tektonischen Plattenverschiebungen im Untergrund keine Aufmerksamkeit schenken.“

 Warum bist du auch nach zehn Jahren immer noch dabei?

„Mein Satz von damals stimmt auch noch nach 10 Jahren: „TrauBe – der einzige Verein in meinem Leben, in dem ich es tatsächlich aushalte!“

Was wünschst du dir zum zehnten TrauBe-Geburtstag?

„10 Jahre TrauBe macht mich auch demütig. Wir sind sehr wichtig, aber eben auch gar nicht wichtig, denn wir sind nur der Marktplatz. Und was wirklich wichtig ist, davon bekommen wir oft gar nichts mit. Was immer bleibt – nicht nur bei TrauBe, aber auch da – ist erlebte Beziehung. Das ist tatsächlich der Stoff, aus dem das Leben gewebt ist.“

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Geschenk vom Dreigestirn

Geschenk vom Dreigestirn

Das Kölner Dreigestirn hat es in dieser Corona-Session für uns krachen lassen: Rund 130.000.- Euro Spendengeld haben die drei für TrauBe gesammelt, ein großartiges Geburtstagsgeschenk! Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie von der Traditionsgesellschaft Altstädter Köln 1922 eV hatten TrauBe ausgewählt als ihr soziales Herzensprojekt. Das Trifolium sammelte über 100 Einzelspenden von verschiedenen Karnevalsgesellschaften und Privatpersonen. Ein Riesenerfolg war die Charity-Versteigerung auf Ebay von besonderen Kölner Raritäten oder Momenten, bei der über 35.000.- Euro zusammen gekommen sind. Stellvertretend für ganz TrauBe freut sich Petra Alefeld (Öffentlichkeitsarbeit): „Wir sind überwältigt von diesem Zuspruch und dem Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit unserer Ehrenamtlichen. Die Entscheidung für TrauBe heißt auch, Tod und Trauer aus der Tabuzone zu holen und aufzuzeigen, wie wichtig Zusammenhalt für Trauernde gerade in Zeiten der erzwungenen sozialen Vereinzelung ist.“ Wir freuen uns riesig. Von Herzen ein großes Dankeschön ans Dreigestirn!

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TrauBe Stiftungsfonds

TrauBe Stiftungsfonds

Neu bei TrauBe: der TrauBe Köln Stiftungsfonds für mehr Sicherheit und Flexibilität in der Finanzierung des Vereins und seiner Vorhaben. Freie Vermögensspenden in den TrauBe Köln Stiftungsfonds sind steuerlich uneingeschränkt absetzbar, ermöglichen aber dem Verein, nach Bedarf dort Rücklagen für große Vorhaben zu bilden bzw. sich die zum Wunschzeitpunkt auszahlen zu lassen. Treuhänderin ist die Dachstiftung für individuelles Schenken der GLS Bank (Bochum).

Sie möchten mehr über die Möglichkeit zum Spenden in den Stiftungsfonds von TrauBe erfahren? Dann kontaktieren Sie bitte unsere Spendenbeauftragte Petra Alefeld.

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Blick zurück auf 2011

Blick zurück auf 2011

Am 1. September 2011 kamen in den Räumen des Ambulanten Kinderhospizdienstes Köln (…)18 Personen zusammen, um die Gründung des Vereins „TrauBe Köln – Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ zu beschließen. (Zitat: TrauBe Gründungsprotokoll)

Kaum zu fassen, dass seitdem zehn Jahre vergangen sind und TrauBe längst zu einer verlässlichen Anlaufstelle für trauernde junge Menschen und ihre Familien geworden ist, dokumentiert 2014 in der Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe und 2020 als Spezialberatungsstelle in Köln. Das hohe Freiwilligenengagement bei TrauBe wurde 2015 mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Köln gewürdigt. In rund einem Dutzend altersspezifischen Trauergruppen sind über 40 fachlich geschulte ehrenamtliche Trauerbegleiter*innen tätig. Sie begleiten jedes Jahr mehr als 150 junge Menschen im Alter bis 27 Jahren in ihrer Trauer. Auch zehn Jahre nach Gründung ist das Angebot in Köln einzigartig.

Seit 2018 unterstützt die Kommune TrauBe auch finanziell, den weitaus größten Teil seiner Kosten deckt der Verein auch weiterhin mit Spenden bzw. Stiftungsgeld ab. Mitbegründerin Petra Alefeld: „Unsere starke Motivation, für Trauernde da zu sein, ist so groß wie eh und je. Der TrauBe-Geist lebt – in jeder und jedem, der bei uns mitmacht.“

 

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