Einladung Bel Etage – Bessermacher für Köln – Imhoff Stiftung

Am 30. November 2025 hat Susanne Imhoff, Vorstandsvorsitzende der Imhoff Stiftung, die 25 Preisträger der Jubiläumsaktion „Bessermacher für Köln“ in die Bel Etage des Schokoladenmuseums eingeladen. Es war ein gelungener Auftakt der Feierlichkeiten und ein sehr herzliches Willkommen für alle. Jeder Verein wurde mit einer Laudatio von einem der Jury-Mitglieder geehrt. Für TrauBe hielt die wunderbare Annette Frier die Laudatio. Wir haben uns sehr darüber gefreut und sind nun gespannt auf den Höhepunkt der Aktion: den Festakt im Historischen Rathaus am 4.12.2025. Auf drei der 25 Preisträger wartet dort das Losglück. Während alle 25 Preisträger die Fördersumme in Höhe von je 5.000 Euro sicher haben, können sich drei Vereine über eine zusätzliche Förderung von 20.000 Euro freuen. Dabei ist Susanne Imhoff wichtig, dass es an diesem Abend keine Gewinner gibt, sondern lediglich das Losglück entscheidet und dies nicht als Wertung für die Vereine gesehen wird. Gewinner sind nämlich alle 25 Preisträger!
Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf den Festakt im Historischen Rathaus, zu dem der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester eingeladen hat. Dort dürfen sich auch alle Vereine ins Gästebuch der Stadt Köln eintragen. Welch eine Ehre!

 

 

„Der Tod ist ein Arschloch“

Am 27. November 2025 konnten wir beim Screening des Dokumentarfilms „Der Tod ist ein Arschloch“ von Regisseur Michael Schwarz im Südstadtkino ODEON dabei sein.

Der Film schiebt den Tod nicht weg, sondern begegnet ihm mit Ehrlichkeit, Menschlichkeit und mit Humor. Er begleitet den Bestatter Eric Wrede und zeigt, wie vielfältig, herausfordernd und gleichzeitig lebensnah der Umgang mit Abschied sein kann. Zwischen Einblicken in den Bestatteralltag, Gesprächen mit Trauernden und Momenten, die unter die Haut gehen, eröffnet der Film einen neuen Blick darauf, wie wir Tod und Trauer in unserem Alltag denken – und fühlen.

Im Anschluss an die Vorführung gab es eine spannende Gesprächsrunde mit Eric Wrede und Michael Schwarz. Wir durften im Foyer des ODEON mit unserem TrauBe-Stand dabei sein und haben uns sehr über das große Interesse und die vielen schönen Gespräche gefreut. Danke, dass wir dabei sein konnten. Danke an alle, die stehen geblieben sind.

Unsere Empfehlung: Unbedingt anschauen. Ein Film, der lange nachklingt. Die Kinotour wird von der Initiative trauer/now unterstützt.

Bessermacher gesucht – TrauBe ist Preisträger!

In diesem Jahr feiert die Imhoff Stiftung ihr 25-jähriges Jubiläum und vergibt dazu 25 Jubiläumspreise. Alle Kölnerinnen und Kölner waren dazu aufgerufen, Vereine oder gemeinnützige Organisationen vorzuschlagen, die in den letzten 25 Jahren für sie wichtig waren und ihre persönliche Geschichte zu erzählen. Die Kernfrage lautete: Wer hat dein Leben in Köln besser gemacht?

Insgesamt wurden 635 Geschichten eingereicht und 180 Vereine nominiert. Eine Jury hat unter den vielen Einsendungen 25 Preisträger anhand eines fairen Punktesystems ermittelt. Jeder Preisträger erhält eine Fördersumme in Höhe von 5.000 Euro. Und TrauBe ist dabei! Wir freuen uns riesig über diese großartige Wertschätzung und danken der Imhoff Stiftung von Herzen für diese außergewöhnliche Jubiläumsaktion -und natürlich den Menschen, die TrauBe vorgeschlagen und unsere gemeinsame Geschichte erzählt haben.

Alle Preisträger haben sogar am 4. Dezember bei einem Festakt zum Jubiläum auf Einladung des Oberbürgermeisters die Chance, mittels eines Losverfahrens die Fördersumme auf 25.000 Euro zu erhöhen. Hierfür werden drei Gewinner aus dem Lostopf gezogen.

Drückt uns die Daumen, dass TrauBe unter den glücklichen Gewinnern ist. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf den Festakt im Historischen Rathaus.

Sonderausgabe Familie und Trauer

Der November Ausgabe 2025 des Stadtmagazins für Familien KÄNGURU liegt die Sonderausgabe „Familie und Trauer“ bei. Das Heft widmet sich intensiv den Themen Sterben, Tod und Trauer. Themen die das Leben betreffen und doch für viele so schwer sind, dass nicht darüber gesprochen wird. Wie kann ich den Tod eines geliebten Menschen verkraften? Welche Erfahrungen haben andere Trauernde gemacht? Welche Angebote zur Unterstützung gibt es für meine Kinder und mich? Darauf gibt diese Sonderausgabe Antworten und TrauBe ist mit einem Expertenbeitrag im Heft vertreten. Unser Pädagogisches Leitungsteam wurde für einen Fachbeitrag interviewt und beleuchtet, wie ein Todesfall das System Familie erschüttert und welche Möglichkeiten es gibt, trotz des Verlustes gut weiterleben zu können. Hier könnt ihr den Artikel in kompletter Länge nachlesen: Sonderheft_Familie und Trauer_Gemeinsam durch die Krise_TrauBe_11.2025

TrauBe ist nicht nur mit einem Expertenbeitrag im Heft vertreten, sondern hat das gesamte Projekt mit gefördert. Es war uns wichtig, dass diese großartige Idee zur Sonderausgabe „Familie und Trauer“ umgesetzt werden kann. Das kostenfreie Heft findet ihr überall, wo das Stadtmagazin KÄNGURU ausgelegt wird.

Umgang mit Tod und Sterben bei Schüler:innen – Manuel Schweichler zu Gast im Deutschlandfunk

An Allerheiligen war unser pädagogischer Leiter Manuel Schweichler zu Gast im Podcast Campus & Karriere des Deutschlandfunks. Gemeinsam mit Moderatorin Bettina Köster und weiteren Expert:innen sprach er über den Umgang mit den Themen Tod, Trauer und Vergänglichkeit bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere im schulischen Kontext.

Immer mehr Schulen schaffen heute geschützte Räume, in denen sich Lehrende und Schüler:innen gemeinsam mit Verlust und Abschied auseinandersetzen können. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für diese Themen zu sensibilisieren – und sie dadurch auch aufs Leben vorzubereiten.

Manuel berichtet, wie TrauBe Köln e.V. Kinder und Jugendliche begleitet, wenn sie einen nahestehenden Menschen verloren haben. Er beschreibt, wie unsere Trauergruppen aufgebaut sind, warum der Austausch unter den Kindern so wertvoll ist und welche Emotionen im Trauerprozess Raum und Ausdruck finden dürfen.

Der Beitrag macht deutlich, wie wichtig es ist, Trauer nicht zu verdrängen, sondern offen darüber zu sprechen – in der Schule, im Elternhaus und in der Gesellschaft.

Zu hören ist der Beitrag „Von Trauerpfützen und Abschiedsbriefen – Wie Schulen mit Tod und Sterben umgehen“ hier: Von Trauerpfützen und Abschiedsbriefen – Wie Schulen mit Tod und Sterben umgehen