Markt der Möglichkeiten – Rhein Gymnasium

Am 12.09.2024 war TrauBe wieder unterwegs und informierte über unsere Arbeit und den Verein. An diesem Tag fand am Rhein-Gymnasium in Köln-Mülheim der „Markt der Möglichkeiten“ statt, organisiert vom Mental-Health-Komitee der Schule.  Mit rund 10 Ständen, darunter auch der Schulpsychologische Dienst der Stadt Köln und die Schulpolizei, drehte sich alles um die seelische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 11.

An unserem Stand gab es viele Fragen, z.B. wie Jugendliche besser mit Trauer umgehen können und ob es okay ist, auch um Haustiere zu trauern. Bei uns konnten die Schülerinnen Kerzen anzünden, um der Verstorbenen zu gedenken – für viele ein bewegender Moment.

Es war ein erfolgreicher Tag voller Austausch und wichtiger Gespräche.

Gemeinsam stark für eine bessere mentale Gesundheit! Wir danken den Organisator*innen für diesen gelungenen Tag rund um das Thema seelische Gesundheit.

 

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Informationsstand am Tag der Suizidprävention

Zum diesjährigen Tag der Suizidprävention hat das Kölner Netzwerk überLEBENswert den Film „The Son“ mit Hugh Jackman und Laura Dern gezeigt und wir waren hierzu bei der Veranstaltung mit einem Infostand vertreten.

Der Film behandelt das Thema Suizid und zeigt den Umgang eines getrennten Ehepaares mit dem Verlust ihres Sohnes, welcher sich nach schwerer Depression suizidiert hat. Als dazugehörigen Programmpunkte wurde nach dem Film zur Diskussion eingeladen, in der es viel um die Frage „wie hätte man helfen können?“ ging. Trauer nach Suizid ist ein ganz spezielles Thema. Von einem Suizid sind etwa sechs Menschen (Angehörige, Freunde, Bekannte) direkt betroffen, die oftmals kaum wissen, wie sie weiterleben können. Neben der „normalen“ oft lähmenden Trauer um den geliebten Menschen quälen sie sich mit Fragen, ob und wie sie diese Entscheidung hätten antizipieren können, vielleicht sogar müssen. Ob sie etwas falsch gemacht oder übersehen haben. Dazu Gefühle wie beispielweise Wut, Enttäuschung und Verzweiflung darüber, dass man sich nicht verabschieden durfte, dass man nicht um Hilfe gebeten wurde, dass vermutlich zu wenig Vertrauen da war. Aus unserer Erfahrung braucht Trauer nach Suizid ganz viel Fürsorge, um diese Themen aufzuarbeiten und auszuräumen. Dafür setzen wir uns in unseren Gruppen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit langjähriger Erfahrung ein.

An unserem Infostand informierten wir Interessierte über unsere Arbeit und boten die Möglichkeit, Kerzen anzuzünden und unser „Trauer-Bullshit Bingo“ zu spielen. Besonders gefreut hat uns die Begegnung mit einer/m ehemalige/n Traube Teilnehmer/in, welche/r nach mehreren Jahren immer noch dankbar und glücklich an ihre/seine Zeit in unserer Jugendgruppe zurückdenkt.

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Neue Trauerbegleiter*innen 2024 – Abschluss Basisqualifizierung

Anfang des Jahres haben sich 16 Menschen auf den Weg gemacht in unserer Qualifizierung Trauerbegleiter*in zu werden. Nun haben alle Teilnehmer*innen die Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen und sind nun offiziell Trauerbegleiter*innen nach den Richtlinien des Bundesverbandes Trauerbegleitung e.V. (BVT). Ganze 13 Person aus diesem Kurs wollen sich nun auch bei uns ehrenamtlich engagieren. Wir gratulieren nochmals von Herzen! Vielen Dank, dass ihr euch auf den Weg gemacht habt, um unterschiedliche Menschen und Familiensysteme im eigenen und in­di­vi­du­ellen Trauerprozess zu begleiten.

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